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30 Dezember 2009

Weihnachten


Seit 20 Jahren bin ich an Weihnachten alleine. Meine Frau macht jedes Jahr Terror und ich will die Kinder nicht noch mehr unter Druck setzen. Seitdem nun noch die Schwiegermütter dazugekommen sind, wird das Problem für sie ohnehin noch schlimmer. Weihnachten sollte ein Fest der Familie sein, des Friedens und der Versöhnung. Leider ist dieses Fest schon längst zu einem leeren Ritual verkommen, wie vieles andere vom Kommerz ausgeschlachtet. Schon die Kinder haben sich angewohnt, Weihnachten und die Schenkenden nur noch nach der Grösse der Geschenke zu beurteilen.
Wenn man in der Weihnachtszeit in die Warenhäuser ging und die Leute be-obachtete, konnte man feststellen, dass hier nicht nur die Wohlhabenden am Ein-kaufsrausch teilnehmen, sondern auch einfache Leute, denen es offenbar so gut geht, dass sie sich das neuste auf dem Elektronikmarkt leisten können.
Wir streiten im Moment um Minarette und der Rücksicht gegenüber dem Islam. Wäre es nicht sinnvoller, wenn wir uns mit unseren christlichen Werten befassen würden?

26 November 2009

Pensionierung


Nun bin ich auch pensioniert – vorzeitig. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass ich mich auf dieses Datum freuen könnte. Ich mochte meine Arbeit und hatte eigentlich vor, über das Pensionierungsalter hinaus zu arbeiten. Der Arbeitsmarkt hatte es anders gewollt. Mit 56 wurde ich Opfer der Fusion meines Arbeitgebers. In diesem Alter ist es nicht leicht, eine neue Aufgabe zu finden. Dies gelang mir zwar, es stellte sich jedoch heraus, dass der neue Arbeitgeber ein Betrüger war.
Wo man hinschaut und mit wem man es auch zu tun hat, überall muss man feststellen, dass es an Qualifikation, Sachwissen und Führungserfahrung fehlt. Trotzdem kann es sich unsere Wirtschaft leisten, Leute welche über die wichtigen Erfahrungen und Kenntnisse verfügen, einfach auszumustern und links liegen zu lassen. Entweder ist man zu alt oder überqualifiziert. Von der Arbeitgeberorganisation darf man dann hören, dass Leute, welche keine Arbeit mehr finden, Defizite vorweisen. Noch welt-fremder hört man es von den sozialen Dienste. Dort heisst es, man müsse diese Leute zu Integrationsbemühungen motivieren. Wäre es nicht angebrachter, der Wirtschaft solche Integrationsbemühungen vorzuschreiben?
Genauso unbeholfen scheint die AHV zu funktionieren. Seit Monaten über meinen Pensionierungswunsch informiert, habe ich bis heute nichts von dieser Organisation gehört und kenne demnach meine Rente nicht.

16 Dezember 2005

some words about me

Ich nähere mich am Ende eines reichen Lebens. Reich an Erfahrungen, reich an dramatischen Situationen, reich an menschlichen Enttäuschungen.

Dass es soweit kommen konnte, ist wohl darauf zurückzuführen, dass ich mich für Menschen interessiere, und ihnen vertraue. Deshalb habe ich wohl auch Geschichte studiert und lese viel von und über Menschen.

Ich bin ein massloser Mensch, welcher nicht nein sagen kann, nicht mir selbst und nicht anderen. Ich helfe gerne und habe eigentlich immer durch andere gelebt, meine eigenen Interessen zurückgestellt. Mit meiner Familie, meiner Frau, meinen Kindern, meinen Freunden, meinem Beruf, meinen Arbeitgebern habe ich mich immer total solidarisiert. Vielfach konnte ich mich nur aus eingeschlichenen schlechten Gewohnheiten retten, indem ich den Kontakt abbrechen musste.

Selbstverständlich wurde ich ausgenutzt und wenn ich selbst Probleme hatte, fand sich niemand, der mir helfen wollte.

Ich war mein Leben lang ein Musterschüler. Angepasst, brav, konservativ, arbeitsam, bescheiden, tolerant und grosszügig mit anderen. Es hat mir wenig genützt. Heute hat sich das geändert. Ich gebe nichts mehr auf das, was andere von mir denken. Solange ich mir in die Augen sehen kann im Spiegel und mich nicht schämen muss, genügt das mir. Falls es tatsächlich ein Paradies geben sollte, werde ich bestimmt dort aufgenommen werden.

Nun, ich muss ja nicht alles sofort erzählen, meine Geschichte zu erzählen, wird wohl noch einiges dauern.

Welcome

Ein weiterer Schwätzer auf dem Internet? Die Leute, welche mich kennen, wissen, dass ich viel schwatze, zu vielem meinen Kommentar abgebe und nicht zu stoppen bin. Doch was soll das auf dem WEB, was kann ich dadurch bewirken? Wen interessiert's? Oder dient dieser Blogger einfach dem freudschen Mittel, die Leute sprechen zu lassen, damit sie mit ihren Problemen zurechtkommen?
Who knows?



Starting again

nochmals ein Versuch mit einem Blogger. Bisher war ich ja nicht sehr erfolgreich damit. Nun scheint es endlich zu klappen.