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06 Mai 2010

Von der Würde der Frauen


Eigentlich habe ich mit den radikalen Islamisten nichts am Hute. Auch kann ich kein Verständnis dafür aufbringen, wenn man Frauen hinter einem Tuch verbirgt und dass sie dem Mann nicht gleichwertig sein sollten. Doch die Argumente, welche die Burka -Gegner auftischen, und von der Würde der Frau sprechen, scheinen mir etwas deplatziert zu sein.
Oder ist das Benehmen von Paris Hilton, oder Madonna etwa würdig? Ist es würdig, wenn man so kurze Röcke trägt, dass jeder den Slip sehen kann, oder wenn etwas übergewichtige Damen mit Leggins herumlaufen?. Ist es würdig, den gepiersten Bauchnabel jedem entgegenzustrecken? Kann man von Würde sprechen, wenn die Werbung insbesondere, wenn sie sich an Frauen wendet, total verblödete Argumente auftischt. Am unwürdigsten benehmen sich unsere Richter und Versicherungen. Bei einer Scheidung, oder Witwenschaft wird der Wert der Dame auf dem Heiratsmarkt ermittelt. Je nach Marktwert erhält sie dann eine höhere oder tiefere Rente.

19 Februar 2009

USA Schurkenstaat


Ich hätte nicht gedacht, dass ich so einen Titel einmal schreiben würde. Von Kind an war ich geprägt durch den american way of life. Die Amerikaner, welche uns zu Hause besuchten, waren viel sympathischer, als die anderen Ausländer, ich mag amerikanische Produkte und Filme.
Die ersten Zweifel begannen, als die amerikanischen Juden uns mit Hilfe von amerikanischen Gerichten erpressen konnten. Seit Bush jun. spielen die USA ihre Macht völlig schamlos aus und attackieren und erpressen andere Staaten mit fadenscheinigen Vorwänden.
Als Tourist wird man von den Einreisebehörden wie Dreck behandelt. Nicht-Amerikaner sind vor dem Recht nicht gleichgestellt, wie die USA-Bürger. Schon das lässt auf ein sonderbares Rechtsempfinden schliessen.
Nun müssen die Schweizer unter amerikanischen Druck ihr nationales Recht biegen, und einmal mehr muss die UBS bluten. Dabei liessen sich die Amerikaner während Jahren ihre Defizite durch die Ausländer finanzieren und anstatt sich zu entschuldigen, wird nun mit Gerichten versucht, noch mehr Geld aus dem Ausland herauszupressen.
Die Reaktion darauf drängt sich auf. Keine Geschäfte mehr mit den USA. Boykottiert amerikanische Produkte. Boykottiert amerikanische Politik in der UNO. Ami go home!

11 März 2007

Genozid Prozess in Lausanne

Es ist so eine Sache, wenn Gerichte über Geschichte urteilen müssen. Wir erleben im Moment sehr sonderbare Auswüchse des Missbrauchs von Gerichten. Im Swissair Prozess erlaubt sich die Staatsanwaltschaft, das Management einer Firma beurteilen zu können und die Richter müssen sich mit Zahlen herumschlagen, wo doch jeder weiss, dass Juristen nicht mit Zahlen umgehen können.

Nun wollen also auch Richter zuständig sein über die Geschichtsschreibung. Moralisch ist es sicherlich zu verurteilen, wenn man die Morde der Türken an den Armeniern verleugnet. Aber die Justiz hat ja noch nie den Anspruch erfüllt, im Sinne der Moral oder der Gerechtigkeit tätig zu sein. Sie wendet Recht an, im Sinne des aktuellen Gesetzes. Einmal so, einmal anders, je nach politischen Mehrheiten, immer mit all der überheblichen Arroganz, welcher man in Justiz-Palästen begegnen kann.

Die Waadtländer Justiz ist dafür ein Paradebeispiel. In diesem Kanton kommt noch ein anderes Element zur Rechtsprechung hinzu: der «code de procédure», welcher den Richtern wichtiger zu sein scheint, als die Rechtsprechung selbst. Auch zur Geschichtsschreibung haben Waadtländer Richter ihr ganz eigenes Verständnis: In meinem Scheidungsurteil konnte ich viel über mein Leben erfahren; es hatte zwar nichts mit der gelebten Realität zu tun, aber es diente der Argumentation, als ob von jemand anderem die Rede wäre. Der Spruch, nachdem nirgends so viel gelogen wird, wie in Gerichtssälen, gilt offenbar auch für Richter.

Wir haben Jahrhunderte gebraucht, um uns von dem Meinungsterror der Kirche zu befreien. Gedanken sind frei! Ich darf heute glauben was ich will. Spätestens seit dem Urteil in Lausanne, stimmt das nicht mehr………..